22.04.2017

Die Sonne genießen ohne Reue -
RICHTIG wichtiger Sonnenschutz

Nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag ist ein hochwertiger Schutz der Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne wichtig. Von den unterschiedlichen Typen von Sonnenstrahlen sind die ultravioletten UVA- und UVB-Strahlen verantwortlich für Hautkrebs und Hautalterung.

Richtiger Sonnenschutz ist die beste Möglichkeit, um sich vor den Schäden der ultravioletten Strahlen zu schützen.

 

10 TIPPS

  1. VERMEIDEN SIE ZU VIEL SONNE: Reduzieren Sie die Stunden, die Sie der Sonne ausgesetzt sind und vermeiden Sie die Zeit zwischen 12 und 15 Uhr, wenn die Strahlung am intensivsten ist.
  2. TRAGEN SIE GENÜGEND SONNENSCHUTZ AUF: Tragen Sie eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen großzügig Sonnenschutz auf Ihre trockene und saubere Haut auf. Wiederholen Sie dies alle zwei Stunden.
  3. SONNENSCHUTZ ÜBERALL: Vergessen Sie nicht Ohren, Hände und Füße, Nase und Lippe einzucremen.
  4. BEI HAUTPROBLEMEN: Verwenden Sie ein Produkt mit hohem UVA-Schutz, um Pigmentflecken zu vermeiden.
  5. RICHTIGE KLEIDUNG: Kopfbedeckung, T-Shirt und Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz.
  6. DER RICHTIGE SONNENSCHUTZ FÜR DIE KLEINEN: Da die Haut von Kindern sehr viel empfindlicher ist, benötigen sie speziellen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.
  7. DAS GANZE JAHR ÜBER: Bei Aktivitäten im Freien, Sonnenschutz das ganze Jahr über verwenden.
  8. AUCH AN BEWÖLKTEN TAGEN: Wolken halten nur 10% der UV-Strahlung ab und der Großteil erreicht trotzdem die Haut.
  9. NACH DER SONNE FEUCHTIGKEIT: Versorgen Sie Ihre Haut nach der Sonne mit ausreichend Feuchtigkeit.
  10. GEHEN SIE REGELMÄßIG ZUR KONTROLLE: Eine regelmäßige Hautkrebskontrolle beim Dermatologen ist wichtig.

 

Wie schützen Sonnenschutzmittel?

  • UV-Filter absorbieren die ankommenden UV-Strahlen in der Haut und wandeln die eingefangene Energie in harmlose Wärmeenergie um
  • Mikropigmente reflektieren die ankommenden UV-Strahlen wie kleine Spiegel


Zusätzlicher Schutz ist erforderlich!
Ein geringer Anteil an UV-Strahlung kann trotz Filtern und Mikropigmenten tief in die Haut eindringen. Infrarot-A-Strahlen können nach heutigem Stand der Wissenschaft überhaupt nicht von Filtern absorbiert oder reflektiert werden. Sie dringen auf jeden Fall ein.

Moderne Sonnenschutzmittel beinhalten Schutzmechanismen, die ganzheitlich wirken:

  • passiv auf der Haut: leistungsfähige UV-Filter, Mikropigmente;
  • aktiv in der Haut: wirksame Antioxidanten, die in den Zellen der Haut freie Radikale abfangen und den oxidativen Stress reduzieren („Infrarot-A-Schutz").


Sonnenschutz-Tipps für die Kleinen

Lassen Sie Kinder bitte nicht ohne Sonnenschutz zum Spielen in den Garten gehen. Die empfindliche Kinderhaut kann bereits nach wenigen Minuten geschädigt werden.

  • Bei Freizeitaktivitäten wie Fahrradtouren, Fußballtraining, Kindergarten-Ausflüge o.ä. an Sonnenschutz denken.
  • Babys unter einem Jahr nicht aktiv der Sonne aussetzen. Unbedeckte Hautstellen auch im Schatten oder im Auto mit einem gut verträglichen Sonnenschutzmittel eincremen.
  • Sandkasten/Planschbecken o.ä. mit einem Sonnensegel oder Sonnenschirm beschatten.
  • Sonnenschutz-Ausstattung (Kleidung, Kappe, Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel) dauerhaft im Kindergarten deponieren. So kann bei Bedarf darauf zurückgegriffen werden.
  • Kinder am besten an sonnigen Tagen bereits morgens eincremen (unbedeckte Körperpartien).
  • Sonnenschutzmittel nur leicht verteilen, nicht einmassieren. Die Filter können sonst nicht ausreichend schützen.
  • Sonnenschutzmittel unbedingt großzügig auftragen, da sonst die Schutzwirkung nicht dem angegeben Lichtschutzfaktor entspricht. Es gilt: Viel hilft viel!
  • Regelmäßig nachcremen, besonders nach dem Schwimmen und Abtrocknen oder bei starkem Schwitzen. Aber Achtung: Die Schutzzeit wird dadurch nicht verlängert!
  • Sonnenschutz spielerisch in den Tagesablauf mit einbeziehen (z.B. wird morgens neben der Kleidung auch der Sonnenschutz mit „angezogen").
  • Den Freundeskreis des Kindes sowie befreundete Mütter ebenfalls für Sonnenschutz sensibilisieren. Gemeinsam wird Sonnenschutz selbstverständlicher.
  • Vorbild sein! Kinder orientieren sich bei ihrem Sonnenschutz-Verhalten an den erwachsenen Bezugspersonen.